PROMEDICA PLUS Kassel-Nord

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24-Stunden-Betreuung und Pflege zu Hause in Kassel-Nord: Bestens versorgt in den eigenen vier Wänden

Herzlich willkommen auf der Webseite von PROMEDICA PLUS Kassel-Nord. Als persönlicher Berater stehe ich Menschen zur Seite, die ihren Alltag aufgrund verschiedener Beeinträchtigungen nicht mehr alleine bewältigen können und Hilfe benötigen. Ich lege sehr viel Wert auf den Wunsch vieler Menschen in den eigenen vier Wänden versorgt zu werden. Darum helfe ich Ihnen dabei, kompetente und zuverlässige Pflege- und Betreuungskräfte zu finden, die Ihren Angehörigen durch eine 24 Stunden Betreuung und Pflege in Kassel-Nord einen normalen Alltag im eigenen Zuhause ermöglichen.

24h-Seniorenbetreuung – Weil es zu Hause am Schönsten ist

Ich bin überzeugt von der 24 Stunden Betreuung und Pflege als beste Alternative zum Pflegeheim. Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen die Patienten und ihre Angehörigen. Sie können sich zu jeder Zeit an mich wenden. Dank meiner langjährigen Erfahrung in der pflegerischen Versorgung kann ich Sie kompetent und umfassend zu allen Belangen der Versorgung zu Hause beraten und die individuelle Betreuung Angehöriger umfassend abdecken.

Ich bin Ihr Ansprechpartner in Kassel-Bad-Wilhelmshöhe, Kassel-Harleshausen, Kassel-Innenstadt, Kassel-Nordstadt, Kassel-Brasselsberg, Kassel-Wolfsanger sowie von Niestetal-Heiligenrode bis Niestetal-Sandershausen. Auch in Dresden, Pirna, Meißen, Bischofswerda, Freital, Radeberg, Bautzen, Kamenz, Sächsische Schweiz und in Dippoldiswalde stehe ich Ihnen bei Fragen zur Seite.

Nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf und ich biete Ihnen zeitnah einen Termin für eine unverbindliche, kostenlose sowie ausführliche Erstberatung zur 24 Stunden Beratung und Pflege an.

Kompetente Vermittlung von Pflegekräften durch PROMEDICA PLUS

In meiner langjährigen Tätigkeit als examinierter Krankenpfleger und Pflegedienstleiter (gem. §71 SGB XI und Zulassung der VdaK Hessen) stand stets der Patient im Mittelpunkt meines täglichen Tuns. Im Rahmen dieser Tätigkeit war einer meiner Aufgaben die Gesundheits- und Pflegeberatung. Die Feststellung des Hilfebedarfs und die regelmäßige Überprüfung der Pflegebedürftigkeit der Patienten war ein weiteres Feld meiner Arbeit. Auch die ggf. notwendigen Maßnahmen zur Anpassung der Pflegegrade und die Hilfe bei der Antragsstellung oblag meiner Verantwortung. In kritischen Fällen habe ich ein Sachverständigengutachten zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit zur Vorlage bei den zuständigen Pflegekassen erstellt. Häufig waren hier dann Verhandlungen mit den Kostenträgern notwendig damit die Probleme der Kostenübernahme geklärt werden konnten. Der regelmäßige Kontakt und die Kooperation zu den Sozialstationen, Pflegekassen Krankenhäusern, Sozialämtern, gesetzlichen Betreuern und den Krankenkassen waren notwendig um eine individuell auf den Patienten abgestimmte Versorgung gewährleisten zu können. Zur Unterstützung der täglichen Versorgung initiierte und führte ich in Absprache mit den Pflegekassen Schulungen für pflegende Angehörige durch.

All diese Tätigkeiten helfen mir dabei, den individuellen Bedarf für die 24-Stunden-Pflege zu ermitteln.

Jahrelang aufgebaute Netzwerke in der Stadt Kassel ermöglichen es mir, eine optimale Vermittlung von Pflegekräften für die häusliche Betreuung sicherzustellen. Ich führe ein ausführliches Beratungsgespräch mit Ihnen, in dem wir Ihre individuellen Bedürfnisse erschließen. Auf dieser Grundlage vermittle ich qualifizierte Betreuerinnen aus Osteuropa.

Diese Pflegekräfte werden oftmals auch als Ergänzung oder Alternative zur ambulanten Altenpflege oder dem Pflegedienst eingesetzt. Bei einer 24 Stunden Betreuung und Pflege können sich Ihre Angehörigen an eine Bezugsperson gewöhnen, was dem Leben Sicherheit und Routine gibt. Beispielsweise ist eine ganztägig begleitende Haushaltshilfe für Senioren, oder Demenzbetreuung durch eine erfahrene polnische Pflegekraft möglich.

 

„Die 24 Stunden Betreuung ist eine sehr spannende Sparte des Gesundheitswesens. Durch den demographischen Wandel in unserer Gesellschaft müssen wir uns ab sofort den Herausforderungen professionell stellen. Dies hat die PROMEDICA PLUS erkannt und ist seitdem der größte Anbieter in der 24 Stunden Betreuung. Wichtig war für mich das Konzept ‚Alles aus einer Hand‘.“

Holger Fritsch, PROMEDICA PLUS Kassel Nord

 

#Hier fühlen sich Senioren sicher und geborgen

 

 

Ein Beitrag von Holger Fritsch #PROMEDICA PLUS Kassel-Nord

Die Küche ist meist der zentrale Ort in einer Wohnung. Gemeinsam sitzt man beim Frühstück, Mittagessen oder Abendessen und redet. Die Anpassung der Küche, an die sich verändernden Situationen, sollte daher frühzeitig vorgenommen werden.

Ich werde Ihnen, im Folgenden einige #Tipps geben um eine #barrierefreie Küche zu #planen. 80 aller Menschen möchte im Pflegefall zu Hause versorgt werden. Die vertraute Umgebung ist hierbei sehr wichtig. Sie bietet Sicherheit und ermöglicht weiterhin den Kontakt mit wichtigen Menschen.

Veränderungen im Bewegungsablauf und verminderte Stabilität in der Greif- und Haltefunktion erschweren den Tagesablauf zunehmend. Da die Küche der wichtigste Raum in einer Wohnung oder Haus ist, sollte hier schon früh an mögliche Veränderungen gedacht werden. Die Küche soll auch weiterhin nutzbar sein. Meist reichen hier schon kleine Veränderungen, um eine Küche barrierefrei gestalten zu können. In meinen Überlegungen für eine barrierefreie Wohnung unterstützt mich ab sofort #Frau Gudrun Jostes vom #Planungsbüro Jostes in Kassel. Sie verfügt über das nötige Fachwissen als #Sachverständige und #Fachplanerin für #barrierefreies Bauen. Den Kontakt können Sie jeder Zeit über mich herstellen.

 

 

 

 

 

 

Jeder sollte bei #körperlichen Einschränkungen die Küche auch weiterhin selbständig nutzen können. Im Raum sollte so viel Freifläche sein, dass ein ausreichender Bewegungsradius für die Klienten entsteht. Das bedeutet, mind. 120 cm bis 150 cm Radius zum Drehen und Wenden von #Rollstuhlfahrern.

Bodenbeläge sollten rutschfest sein. Hier kann durch entfernen von Läufern und rutschenden Teppichen die Sturzgefahr minimiert werden. Ist dies nicht möglich sollten Teppichkanten trittsicher befestigt werden.

Laufwege sollten nicht versperrt sein und mit und ohne Gehilfe gut passierbar sein.

Für das Handling beim öffnen und schließen von Unter- und Oberschränken müssen Vorkehrungen getroffen werden.

Die optimale Breite eines Küchentisches liegt bei 80 cm. Die Höhe sollte 60 cm betragen um ein unterfahren von Rollstühlen gewährleisten zu können.

Eine Checkliste hilft Ihnen dabei festzustellen, ob Ihre Kühe schon gut ausgestattet ist.

  1. Gibt es höhenverstellbare Arbeitsflächen?
  2. Sind Schrankinhalte gut erreichbar?
  3. Sind in der Küche fahrbare Einzelmöbel mit feststellbaren Rollen?
  4. Gibt es einen drehbaren Küchenstuhl für die Küchenarbeiten?
  5. Gibt es einen Backofen mit ausziehbarem Backwagen?
  6. Sind wenn notwendig auch an den Küchenmöbeln Haltegriffe angebracht?

Das ist nur ein Teil der Checkliste, die Sie für sich beantworten sollten. Weiterführende Informationen erhalten Sie bei #PROMEDICA PLUS Kassel-Nord und dem #Planungsbüro Jostes

Da der Umbau meist nicht mit unerheblichen Kosten verbunden sein wird, sollte man #Fördermittel in Anspruch nehmen. Die #Pflegekassen können einen Betrag von bis zu 4000€ bewilligen. Maßnahmen zum #Umbau einer Küche fallen und den Bereich von #Ein- und Umbauten des Mobiliars. Die Leistungen sollten immer vorab bei Ihrer zuständigen Pflegekassen beantragt werden. Den Antrag können Sie formlos bei der Pflegekasse stellen. Ich berate Sie gern bei der Realisierung Ihres Vorhabens. Auch Frau Jostes wird mich hierbei tatkräftig unterstützen.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Ihr

Holger Fritsch

#PROMEDICA PLUS Kassel-Nord

#Tel.: 0561-8206808 oder Email: kassel-nord@promedicaplus.de

und

das #Planungsbüro Jostes

#Tel.: 0561-70163937 oder per Email: info@planungsbuero-jostes.de

 

Was, wenn ich meine Angehörigen zu Hause pflegen möchte?

Welche Unterstützung kann ich bekommen?

Generell können Sie bei der Pflegeversicherung des Angehörigen finanzielle Leistungen beantragen. Das Pflegegeld wird gezahlt, wenn Sie selbst die Pflege zu Hause sicherstellen. Die finanzielle Leistung wird an den zu Pflegenden gezahlt.

Eine Pflegeperson ist im Sinne der Pflegeversicherung diejenige Person, die einen pflegebedürftigen Menschen in seiner häuslichen Umgebung pflegt. Seit 01.01.2017 gilt, das Pflegepersonen die die pflegerische Versorgung ab dem Pflegegrad 2 bis 5 nicht gewerbsmäßig und mindestens an zwei Tagen in der Woche sicherstellen, hat einen Anspruch auf Leistungen zur sozialen Sicherung. Die Leistungen sind: Renten-, Unfall- und Arbeitslosenversicherungsanspruch.
Was für Möglichkeiten haben Sie, wenn Sie selbst eine Urlaubs- bzw. Krankheitsvertretung benötigen?

Die Verhinderungspflege

Die Pflegekasse zahlt dann eine vorübergehende Ersatzpflege bei Patienten mit dem Pflegegrad 2 bis 5 im Rahmen der „Verhinderungspflege“. Der Anspruch besteht für max. sechs Wochen, wenn die Sie die Pflege vorab schon mindestens für 6 Monate übernommen haben. Die Verhinderungspflege kann auch stundenweise in Anspruch genommen werden. Die Leistung beträgt bis zu 1.612€ je Kalenderjahr.

Die Kurzzeitpflege

Ist auf begrenzte Zeit ein vollstationärer Aufenthalt in einer Pflegeeinrichtung notwendig (z.B. Krisensituation bei der häuslichen Pflege oder im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt) kann die Kurzzeitpflege beantragt werden. Wie bei der muss mindestens der Pflegegrad 2 vorliegen. Die Leistungen für die Kurzzeitpflege sind unabhängig von der Höhe des Pflegegrades (2-5). Die Höhe der Leistung beträgt wie auch bei der Verhinderungspflege 1.612€ im Jahr, für bis zu 8 Wochen pro Kalenderjahr. In der Zeit der Inanspruchnahme der Kurzzeitpflege wird anteilig die Hälfte des Pflegegeldes weitergezahlt.

Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.

 

Die Nacht und der Schlaf bei demenziell erkrankten Menschen

Demenzkranke Menschen planen ihren Tag nicht mehr, sondern sie leben ihn. Wenn sie wach sind, sind sie wach, wenn sie müde sind, schlafen sie. Hier besteht im Laufe der Zeit die Gefahr, dass sich der Tag-Nacht-Rhythmus allmählich verschiebt.

Hier sind 5 Fragen, die helfen können, die nächtliche Unruhe zu verstehen:

  1. Gibt es Grunden für die Unruhe
    1. BZ-Abfall
    2. Hunger
    3. Geräusche in der Umgebung
    4. Harndrang
    5. Frieren, Schwitzen
  2. Wie oft ist der demenziell erkrankte Mensch in der Nacht wach?
    1. Erst wenn eine Veränderung des Schlafrhythmus an 3 Tagen und mehr vorkommt, ist diese Schlafstörung behandlungsbedürftig
  3. Wie lange schläft er insgesamt am Tag?
    1. Die Verteilung des Schlafes kann sich über den Tag hinweg verändern. Die nächtliche Schlafdauer sinkt und wird durch einen Mittagsschlaf ersetzt.
  4. Wie verhält sich ihr Angehöriger, wenn er nachts wach ist?
    1. Oftmals ist das Wachsein nicht das Problem, sondern die Auswirkungen. Es besteht eine mögliche Selbstgefährdung.
  5. Wie abwechslungsreich war der Tagesablauf?
    1. Wenn ihr Angehöriger tagsüber körperlich und geistig nur gering gefordert wird, schlafen sie weniger tief und sind empfindlicher für Umgebungsgeräusche. Der Schlaf wird gestört, und nach jeder Störung schläft er schlechter wieder ein.

Merkmale einer möglichen behandlungsbedürftigen Schlafstörung

3 Kriterien müssen erfüllt sein:

  1. Ihr Angehöriger liegt länger als 30 Minuten wach
  2. Er liegt mindestens 3x pro Woche nachts wach
  3. Dieser Zustand hält mindestens 4 Wochen an

Besprechen Sie ihre Erfahrungen mit dem behandelnden Hausarzt.

 

 

Erfolgreiche Gesundheitstage Nordhessen

Am 29.03. und 30.03. 2019 fanden die Gesundheitstage Nordhessen in Kassel statt. Ich möchte mich herzlich bei allen Besuchern bedanken, die an diesen Tagen uns am Stand besucht haben. Es war ein voller Erfolg und wir werden auch im nächsten Jahr wieder mit einem Stand von PROMEDICA PLUS teilnehmen. Auf der Facebookseite PROMEDICA PLUS Nordhessen finden Sie ein Video in dem wir den Alters-Simulationsanzug im Einsatz zeigen. Ferner befinden sich dort noch einige Fotos von der Veranstaltung.

Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Veranstaltung und die Gespräche mit Ihnen

Ihr

Holger Fritsch

PROMEDICA PLUS Kassel-Nord

 

 

Ankündigung für die Gesundheitstage Nordhessen

Auch in diesem Jahr werden in Kassel die Gesundheitstage Nordhessen ausgetragen. Vorführungen, Vorträge und Mitmachaktionen stehen wieder im Zentrum der Veranstaltung. Vieles wird in diesem Jahr noch interaktiver, neue Sonderpräsentationen werden das Publikum ansprechen.

Die Gesundheitstage zeigen die Gesundheitskompetenz unserer Region mit ihren Kliniken, Kurorten und Gesundheitsdienstleistern. Bis zu 12.000 Besucher aus einem Umkreis von ca. 100 km um Kassel werden auch in diesem Jahr wieder erwartet. Es gibt ein umfangreiches Vortragsprogramm mit rund 100 Referenten.

Themenschwerpunkte werden in diesem Jahr sein:

  • Bewegung heißt Leben
  • Rehabilitation und Kur
  • Pflege
  • Gesundheits-Check
  • Behandlung- Kliniken, Praxen, Behandlungsmethoden, Beratung

sind einige Schwerpunkte 2019

Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass auch ich als Ihr Ansprechpartner für die 24-Stunden-Betreuung an beiden Tagen für einen Informationsaustausch an unserem Stand zur Verfügung stehen werde.

Die Gesundheitstage Nordhessen finden statt am

Feitag den 29. u. Samstag den 30.03.2019

Im Kongress Palais Kassel-Stadthalle, Holger-Börner-Platz 1, 34119 Kassel

Ich freue mich auf Ihr Kommen!!!

 

Das Highlight von PROMEDICA PLUS auf den Gesundheitstagen Nordhessen ist:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 30.03.2019 wird bei uns am Stand ein Alterssimulationsanzug zum Einsatz kommen. Sie als interessierter Besucher haben Gelegenheit, selbst kurz das Altsein zu erleben. Sie erfahren körperliche Veränderungen beim Alterungsprozess. Ihnen wird klar werden, wie schwierig das Treppensteigen sein kann. Auch das Greifen nach Gegenständen wird zur Herausforderung. Versuchen Sie einmal Kleingeld aus einem Portemonnaie zu nehmen.

Ich freue mich schon heute auf den Erfahrungsaustausch mit Ihnen. Es sind nur noch 40 Tage bis zu den Gesundheitstagen Nordhessen

Bis bald

Holger Fritsch

 

Belegungsstopp in Pflegeheimen

Durch den Pflegepersonalmangel haben nach einer Umfrage weit mehr als die Hälfte der Einrichtungen offene Stellen. 60 Prozent haben unbesetzte Stellen für Fachkräfte. In den vergangenen drei Monaten musste gut jede fünfte Pflegeeinrichtung wegen Fachkräftemangel einen temporären Belegungsstopp verordnen. Deutschlandweit sind 38000 Stellen in der Alten- und Krankenpflege unbesetzt.

(HNA, 11.02.2019)

 

 

12 Tipps wie Sie den Schlaf-Wach-Rhythmus Demenzkranker normalisieren können

 Vermeiden oder vermindern Sie die Tagschlafzeiten und sorgen Sie für angemessene Zu-Bett-geh-Zeiten, die sich an den Gewohnheiten des Betroffenen orientieren

  1. Bereiten Sie den Schlaf demonstrativ vor. Wenn geschlafen werden soll. Schauspielern Sie selbst Müdigkeit, wenn notwendig ist, dimmen Sie das Licht. Vermeiden Sie Abweichungen von Ritualen.
  2. Stellen Sie für die Nacht im Voraus Dinge zur Verfügung, nachdem der Demenzkranke vermutlich suchen wird. Geeignetes Schuhwerk sollte am Bett stehen. Ein Nachtlicht hilft, die Toilettentür zu finden und Hindernissen aus dem Weg zu gehen.
  3. Wenn es zu Störungen des Schlafes kommt, prüfen Sie, ob es Veränderungen in der Schlafumgebung gab. Schlafumgebung sollte Vertrautheit signalisieren (Bild des Partners oder der Kinder z.B.)
  4. Bleiben Sie bei Menschen mit Demenz beim Altbewährten, so lange es geht. Auch Bettwäsche sollte nicht zu häufig gewechselt werden.
  5. Achten Sie auf Dinge, die dem Menschen mit Demenz in seiner Schlafumgebung fremd sind. Ein neuer Wecker mit seltsamen „Ticken“ hindert den Betroffenen möglicherweise am Schlafen.
  6. Vermeiden Sie Aufregungen nach 17:00 Uhr.
  7. Prüfen Sie, ob es bislang unbekannte somatische Gründe dafür gibt, dass der Betroffene nicht ein- oder durchschlafen kann. Kalte Füße sind für ältere Menschen ein guter Grund, wach zu werden-also besser mit Socken ins Bett gehen lassen.
  8. Vor dem Schlafengehen sollten Sie für eine Blasenentleerung sorgen. Achten Sie darauf, dass das Inkontinenzmaterial komfortabel sitzt, damit es nicht stört.
  9. Die Raumtemperatur muss vom Betroffenen als angenehm empfunden werden und darf von Empfehlungen von Experten (18-20 Grad Celsius) im Zweifel durchaus abweichen.
  10. Sorgen Sie für eine angemessene Ausleuchtung des Wohnumfeldes. Das Licht sollte aber kurz vor dem Schlafengehen nicht zu hell sein. Dem Körper wird signalisiert, dass es früh am Morgen ist und an Schlaf ist dann wahrscheinlich nicht zu denken.
  11. Sollten die Probleme anhalten, sprechen Sie mit einem erfahrenen Facharzt darüber. Keine Selbstmedikation auch nicht mit „natürlichen“ Mitteln versuchen. Hallten Sie Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.

(PPM-Verlag: Demenz: Pflege und Beratung)

 

Wie kann ich mich verhalten, wenn mein an Demenz erkrankter Angehöriger die Nahrung verweigert?

Effektives Verhalten

  1. Die Betroffenen sollten selbst entscheiden, wann, was, wie, wo und mit wem sie essen möchten
  2. Zeit und Ruhe zur Nahrungsaufnahme ausstrahen
  3. Kein Drängeln, Überlisten oder Überreden
  4. Neben dem Essenden sitzen und nicht stehen (auf Augenhöhe begeben)
  5. Wenn möglich in der Küche oder dem Esszimmer essen lassen, damit die Nahrungsaufnahme Atmosphäre und Ästhetik hat.
  6. Nahrungspräferenzen berücksichtigen
  7. Essen soll für die Person eine angenehme Temperatur haben
  8. Richtige Konsistenz des Essens wählen
  9. Akzeptanz, wenn es nicht immer gelingt, dass der Erkrankte etwas isst.

Fragliches Verhalten

  1. Verbale Aufforderung zum Weiteressen
  2. Aufforderung zur Mundöffnung durch antippen der Unterlippe mit dem Besteck
  3. Überlisten oder Täuschen (z.B. durch Fragestellungen und beim Öffnen des Mundes Nahrung einführen)
  4. Aktivierung durch Vormachen der Ess- und Trinkmimik
  5. Essen soll „probiert“ werden

Ineffektives Verhalten

  1. Bei der Nahrungsaufnahme nicht genügend Zeit lassen
  2. Autoritäre Kommunikation
  3. Zwangsmaßnahmen (z.B. Schnabelbecher kippen, Kopf und Hände festhalten)
  4. Betroffenem fehlt die Brille, Hörgerät, Zahnprothese
  5. Essen im Bett (ausgenommen bei Bettlägerigkeit)
  6. Kaltes Essen

Durch den Pflegepersonalmangel haben nach einer Umfrage weit mehr als die Hälfte der Einrichtungen offene Stellen. 60 Prozent haben unbesetzte Stellen für Fachkräfte. In den vergangenen drei Monaten musste gut jede fünfte Pflegeeinrichtung wegen Fachkräftemangel einen temporären Belegungsstopp verordnen. Deutschlandweit sind 38000 Stellen in der Alten- und Krankenpflege unbesetzt.

(HNA, 11.02.2019)

 

12 Tipps wie Sie den Schlaf-Wach-Rhythmus Demenzkranker normalisieren können

 Vermeiden oder vermindern Sie die Tagschlafzeiten und sorgen Sie für angemessene Zu-Bett-geh-Zeiten, die sich an den Gewohnheiten des Betroffenen orientieren

  1. Bereiten Sie den Schlaf demonstrativ vor. Wenn geschlafen werden soll. Schauspielern Sie selbst Müdigkeit, wenn notwendig ist, dimmen Sie das Licht. Vermeiden Sie Abweichungen von Ritualen.
  2. Stellen Sie für die Nacht im Voraus Dinge zur Verfügung, nachdem der Demenzkranke vermutlich suchen wird. Geeignetes Schuhwerk sollte am Bett stehen. Ein Nachtlicht hilft, die Toilettentür zu finden und Hindernissen aus dem Weg zu gehen.
  3. Wenn es zu Störungen des Schlafes kommt, prüfen Sie, ob es Veränderungen in der Schlafumgebung gab. Schlafumgebung sollte Vertrautheit signalisieren (Bild des Partners oder der Kinder z.B.)
  4. Bleiben Sie bei Menschen mit Demenz beim Altbewährten, so lange es geht. Auch Bettwäsche sollte nicht zu häufig gewechselt werden.
  5. Achten Sie auf Dinge, die dem Menschen mit Demenz in seiner Schlafumgebung fremd sind. Ein neuer Wecker mit seltsamen „Ticken“ hindert den Betroffenen möglicherweise am Schlafen.
  6. Vermeiden Sie Aufregungen nach 17:00 Uhr.
  7. Prüfen Sie, ob es bislang unbekannte somatische Gründe dafür gibt, dass der Betroffene nicht ein- oder durchschlafen kann. Kalte Füße sind für ältere Menschen ein guter Grund, wach zu werden-also besser mit Socken ins Bett gehen lassen.
  8. Vor dem Schlafengehen sollten Sie für eine Blasenentleerung sorgen. Achten Sie darauf, dass das Inkontinenzmaterial komfortabel sitzt, damit es nicht stört.
  9. Die Raumtemperatur muss vom Betroffenen als angenehm empfunden werden und darf von Empfehlungen von Experten (18-20 Grad Celsius) im Zweifel durchaus abweichen.
  10. Sorgen Sie für eine angemessene Ausleuchtung des Wohnumfeldes. Das Licht sollte aber kurz vor dem Schlafengehen nicht zu hell sein. Dem Körper wird signalisiert, dass es früh am Morgen ist und an Schlaf ist dann wahrscheinlich nicht zu denken.
  11. Sollten die Probleme anhalten, sprechen Sie mit einem erfahrenen Facharzt darüber. Keine Selbstmedikation auch nicht mit „natürlichen“ Mitteln versuchen. Hallten Sie Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.

(PPM-Verlag: Demenz: Pflege und Beratung)

 

Wie kann ich mich verhalten, wenn mein an Demenz erkrankter Angehöriger die Nahrung verweigert?

Effektives Verhalten

  1. Die Betroffenen sollten selbst entscheiden, wann, was, wie, wo und mit wem sie essen möchten
  2. Zeit und Ruhe zur Nahrungsaufnahme ausstrahen
  3. Kein Drängeln, Überlisten oder Überreden
  4. Neben dem Essenden sitzen und nicht stehen (auf Augenhöhe begeben)
  5. Wenn möglich in der Küche oder dem Esszimmer essen lassen, damit die Nahrungsaufnahme Atmosphäre und Ästhetik hat.
  6. Nahrungspräferenzen berücksichtigen
  7. Essen soll für die Person eine angenehme Temperatur haben
  8. Richtige Konsistenz des Essens wählen
  9. Akzeptanz, wenn es nicht immer gelingt, dass der Erkrankte etwas isst.

Fragliches Verhalten

  1. Verbale Aufforderung zum Weiteressen
  2. Aufforderung zur Mundöffnung durch antippen der Unterlippe mit dem Besteck
  3. Überlisten oder Täuschen (z.B. durch Fragestellungen und beim Öffnen des Mundes Nahrung einführen)
  4. Aktivierung durch Vormachen der Ess- und Trinkmimik
  5. Essen soll „probiert“ werden

 

Ineffektives Verhalten

  1. Bei der Nahrungsaufnahme nicht genügend Zeit lassen
  2. Autoritäre Kommunikation
  3. Zwangsmaßnahmen (z.B. Schnabelbecher kippen, Kopf und Hände festhalten)
  4. Betroffenem fehlt die Brille, Hörgerät, Zahnprothese
  5. Essen im Bett (ausgenommen bei Bettlägerigkeit)
  6. Kaltes Essen

 

 

 

 

 

 

Holger Fritsch
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