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Ambulante Pflege

15-01-2019 Betreuung & Pflege
 
Ambulante Pflege gibt Pflegebedürftigen Halt
Ambulante Pflege ermöglicht Pflegebedürftigen das gewohnte Umfeld

Mit einer ambulanten Pflege erhalten pflegebedürftige Menschen durch pflegende Angehörige oder einen ambulanten Pflegedienst Betreuung und Pflege im häuslichen Umfeld. So haben sie die Möglichkeit trotz Pflegebedürftigkeit noch lange in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben.

Pflegende Angehörige hilft bei der Nahrungszubereitung im Rahmen der Ambulanten Pflege
Angehörige hilft Seniorin beim Kochen

Pflegende Angehörige

Etwa die Hälfte der pflegebedürftigen Menschen wird durch pflegende Angehörige in ihrem eigenen Zuhause oder im Haushalt ihrer Angehörigen gepflegt. Angehörige, die ihr pflegebedürftiges Familienmitglied betreuen und pflegen können eine finanzielle Unterstützung in Anspruch nehmen und für eine gewisse Zeit von ihrem Beruf freigestellt werden.

Ambulanter Pflegedienst

Ambulanter Pflegedienst versorgt Senorin durch pflegerische Leistung
Blutdruckmessen durch ambulanten Pflegedienst

Oftmals sind pflegende Angehörige mit der Situation und der Versorgung der Pflegebedürftigen überfordert und suchen sich Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst. In Deutschland teilen sich etwa 25 Prozent der Pflegepersonen die Pflege ihres Angehörigen mit einem ambulanten Dienst. Ambulante Pflegedienste übernehmen die Grundpflege. Dazu gehören Körperhygiene und Medikamentengabe sowie weitere pflegerische Leistungen wie beispielsweise ein Verbandswechsel.

Je nach Pflegebedarf ist es ratsam, die Unterstützung einer ambulanten Pflege in Anspruch zu nehmen. Die Pflegekräfte des Pflegedienstes können durch ihre Erfahrung und ihr Fachwissen bestimmte Maßnahmen und Tätigkeiten professioneller ausüben. Sie pflegen und versorgen den pflegebedürftigen Menschen entsprechend seiner individuellen Bedürfnissen.

Kosten für die ambulante Pflege

Im Falle einer Pflegebedürftigkeit hat jeder gesetzlich Versicherte durch die Beitragszahlungen der Pflegeversicherungen Anspruch auf Unterstützung. Zu den Kosten, die die Pflegeversicherung übernimmt gehören solche für Pflegesachleistungen oder das Pflegegeld. Die Pflegesachleistungen dienen beispielsweise zur Bezahlung eines ambulanten Pflegedienstes. Das Pflegegeld wird gebraucht, wenn sich ein Angehöriger um die Pflege kümmert.

Pflegegrade

Der Pflegegrad ist maßgebend für die Höhe der finanziellen Unterstützung, die Sie von der Pflegeversicherung erwarten können.). Der Grad der Pflegebedürftigkeit wird, gemäß Sozialgesetzbuch, von einem Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) bestimmt. Dazu ist auch der zeitliche Aufwand für die grundpflegerische Versorgung entscheidend. Dabei kann sowohl die Zeit erfasst werden, die von der pflegebedürftigen Person selbst in Anspruch genommen wird, als auch die Zeit, die die pflegende Person zur Versorgung braucht. Außerdem gibt der Gutachter eine Einschätzung zu folgenden Bereichen ab:

  • Mobilität
  • Kommunikative, kognitive und soziale Fähigkeiten
  • Selbstversorgung (Körperpflege, Ernährung, etc.)
  • Psychische Verhaltensweisen
  • Versorgung und Umgang mit Belastungen durch Krankheit, Unfall oder Behinderung
  • Gestaltung des Alltags, Bestehen sozialer Kontakte

Jedoch wird von der Pflegeversicherung lediglich eine Grundabsicherung erbracht. In den wenigsten Fällen decken die Pflegesachleistungen die gesamten Kosten ab, die für die Pflege anfallen. Die restlichen Kosten trägt der Pflegebedürftige selbst. Daher ist es unbedingt ratsam privat vorzusorgen. Können Sie die Restkosten für Ihre Pflege nicht selbst übernehmen, steht Ihnen eine Hilfe zur Pflege zu.

Leistungen eines ambulantes Dienstes

Welche Leistungen ein ambulanter Pflegedienst übernimmt, kann von Region zu Region unterschiedliche sein. In der Regel wird jedoch die sogenannte Grundpflege durch eine ambulante Krankenpflege abgedeckt. Dabei ist zwischen einer kleinen und einer großen Grundpflege zu unterscheiden.

Kleine Grundpflege

Das Pflegepersonal übernimmt:

  • Die Unterstützung beim An- und Ausziehen, Auswählen und Bereitstellung der Kleidung
  • Körperpflege, Waschen einzelner Körperteilen (keine Gesamtkörperwäsche)
  • Zahnpflege
  • Hilfe beim Toilettengang, Urinbeutel entleeren, ggfs. Reinigung und Pflege des Katheters, Versorgung bei künstlichem Darmausgang
  • Vorbeugung von Verletzungen
  • Hauswirtschaftliche Versorgung

Große Grundpflege

Leistungen wie:

  • Gesamtkörperwäsche
  • Zahnpflege
  • Hilfe und Begleitung beim Toilettengang, Leeren des Urinbeutels, Katheterpflege, Versorgung bei künstlichem Darmausgang, Toilettentraining

Pflegevertrag mit einem ambulanten Pflegedienst

Wenn Sie sich dazu entschließen einen ambulanten Dienst zu arrangieren, regelt ein Pflegevertrag welche Leistungen erbracht werden müssen. Bei diesem Vertrag sollten Sie allerdings einige Sachen beachten:

Die Vertragspartner

Als Vertragspartner sollte immer die pflegebedürftige Person aufgeführt sein. Sollte die Person nicht in der Lage sein, den Vertrag selbst zu unterzeichnen, tritt der gesetzliche Betreuer an ihre Stelle.


Die gesetzliche Kündigungsfrist

Wenn nicht anders im Pflegevertrag festgehalten, gilt eine gesetzliche Kündigungsfrist von 14 Tagen. Sie sollten darauf achten, dass der Vertrag während eines teilstationären oder stationären Aufenthalts pausiert und bei einer endgültigen Unterbringung in diversen Einrichtungen oder im Todesfall automatisch ausläuft.


Das Abklären der Haftung

Ambulante Dienste sollten eine vollständige Haftung für Ihre Mitarbeiter übernehmen. Damit sind sowohl Personenschäden als auch Sachschäden abgedeckt.


Die Pflegedokumentation & monatliche Abrechnung

Die erbrachten Leistungen des Pflegepersonals sind schriftlich in einer Pflegedokumentation festzuhalten und von der pflegebedürftigen Person nach jedem Besuch abzuzeichnen. Anhand dieser Dokumentation erstellt der Pflegedienst Ihnen eine monatliche Rechnung.

Pflegebedürftige Person schließt einern pflegevertrag ab
Abschluss eines Pflegevertrags

Verhinderungspflege

Sie kümmern sich selbst um die Pflege Ihres Angehörigen, müssen diese jedoch aus bestimmten Gründen eine Zeit lang unterbrechen? Dann kann ein ambulanter Pflegedienst oder eine externe Pflegekraft vorübergehend die Pflege Ihres Angehörigen übernehmen. Dazu steht Ihnen die sogenannte Verhinderungspflege zur Verfügung. Die Kosten für diese Ersatzpflege tragen die Pflegekassen. Als Voraussetzung für die Leistung gilt, dass Sie die Pflege bereits seit Monaten oder länger übernehmen. Der Antrag ist bei der Pflegeversicherung zu stellen und kann auch rückwirkend gelten.

Hausnotruf


Eine häusliche Pflege sollte unbedingt durch einen Hausnotruf ergänzt werden. Dieser ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Pflegeperson nicht 24 Stunden vor Ort sein kann. Sollte sich die pflegebedürftige Person in dieser Zeit unwohl fühlen und Hilfe benötigen, kann sie dank des Hausnotrufs auf sich aufmerksam machen. Liegt ein Pflegegrad vor, beteiligen sich die Kassen häufig an den Kosten.

Andere Pflegeformen

Tagespflege

Tagespflege ermöglicht das Pflegen sozialer Kontakte
Soziale Kontakte durch die Tagespflege

Ihr pflegebedürftiger Angehöriger baut zunehmend ab und verliert die Lebenslust? Auch Gespräche fallen ihm zunehmend schwerer? Das häusliche Umfeld bedeutet nicht Wohlbefinden und Wärme, sondern Einsamkeit? Dann sollten Sie eine Tagespflege in Betracht ziehen. Bei dieser Pflegeform verbringt Ihr Angehöriger einige Stunden in einer Pflegeeinrichtung, kann dort am sozialen Leben teilnehmen und Kontakte knüpfen. Je nach Wunsch kann er die Einrichtung nur an einzelnen Tagen oder gleich jeden Wochentag besuchen.

Viele Senioren blühen in der Tagespflege regelrecht auf. Gerade im Alter ist es wichtig, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, eine Beschäftigung zu haben und seinen Alltag durch kleine Aktivitäten abwechslungsreich zu gestalten. In solchen Einrichtungen werden pflegebedürftige Personen von examinierten Pflegekräften und von ehrenamtlichen Helfern bestens versorgt und betreut.

Behandlungspflege

Pflegefachkraft untersucht einen Senior während der Behandlungspflege
Pflegebedürftige Person wird durch Fachkraft untersucht

Nach einem Unfall oder bei einer Krankheit reicht die Grundpflege meist nicht aus. In diesem Fall ist die Person regelmäßig auf eine medizinische Pflege angewiesen, die nur durch examinierte Pflegefachkräfte ausgeübt werden kann. Diese Form der Pflege bezeichnet man als Behandlungspflege. Eine Behandlungspflege muss ärztlich verordnet sein und umfasst ausschließlich Maßnahmen mit medizinischer Notwendigkeit, die die Behandlung vom Arzt ergänzen und unterstützen sollen. Oftmals ist eine Behandlungspflege dazu da, um den Krankenhausaufenthalt für den Patienten zu verkürzen.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über unser Betreuungsangebot und nehmen Kontakt zur Einschätzung ihres individuellen Falles auf. Dazu erreichen Sie unsere Experten über das Kontaktformular und erhalten eine kostenfreie Beratung.

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