1. PROMEDICA PLUS >
  2. Blog >
  3. Pflege zu Hause oder im Heim

Pflege zu Hause oder im Heim

21-05-2018 Betreuung & Pflege
 

PROMED1801_3158-800px

Was ist besser?

Vorab gesagt: ein Richtig oder Falsch gibt es nicht. Nicht jeder Mensch ist gleich. Was für den einen gut und richtig ist, ist für den anderen unpassend und falsch. Tatsache ist, dass die meisten Menschen in ihren eigenen vier Wänden auch im Alter wohnen bleiben wollen. Im eigenen Zuhause kennt man sich aus, fühlt sich wohl und sicher. Kennt die Nachbarschaft. Wie sagt ein altes Sprichwort: Trautes Heim – Glück allein. In Deutschland sind derzeit rund 3,3 Millionen Menschen pflegebedürftig, mehr als zwei Drittel werden zu Hause unterstützt. Laut einer aktuellen Umfrage würden nur sechs Prozent freiwillig in einem Altenheim leben wollen. Ambulant vor stationär ist auch das Ziel der Pflegepolitik.

Unterstützung in den eigenen vier Wänden

Für Pflegebedürftige und deren Angehörige gibt es viele Möglichkeiten der Unterstützung. Viele Menschen warten auch viel zu lange, bis sie Hilfe und Unterstützung annehmen. Meist erfolgt die Unterstützung durch die Vermittlung von osteuropäischen Betreuungskräften in die Privathaushalte von Senioren. Die Betreuer wohnen mit dem Pflegebedürftigen unter einem Dach und können so immer helfen, wenn Hilfe benötigt wird. Sei es beim Toilettengang, bei der körperlichen Grundpflege oder im Haushalt. Das ist wesentlich individueller als es in einem Heim je möglich ist. Eine 1:1-Betreuung kann keine stationäre Einrichtung leisten. Die medizinische Pflege wird von einem ambulanten Pflegedienst übernommen.

Wohnen im Heim

Es gibt auch gute Gründe, in eine stationäre Einrichtung zu ziehen. Zum Beispiel, wenn kein Pflegebett im Schlaf- oder Wohnzimmer untergebracht werden kann oder an der Wohnung zu viele Erinnerungen an den verstorbenen Partner hängen. Stufen, die nicht mit einem Treppenlift überwunden werden können, engen den Lebensraum vielleicht stark ein. Wenn Pflegebedürftige aufgrund einer demenziellen Veränderung sich selbst und andere gefährden (könnten), dann ist eine Heimunterbringung sicher die bessere Alternative.