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Rundum-Pflege zu Hause und ihre Kosten

     

PROMEDICA PLUS Franchise GmbH (45127 Essen, II. Hagen 7)
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Kosten und Finanzierung der häuslichen Betreuung mit PROMEDICA PLUS

Die Pflege von Angehörigen ist eine zeitintensive und vor allem kräftezehrende Aufgabe, wenn die pflegende Person noch einem eigenen Job und Haushalt nachgehen muss. Eine Betreuung im Pflegeheim ist eine Möglichkeit. Allerdings kostet diese in Deutschland zwischen 2.000 und 4.000 Euro und ist damit recht teuer.

Pflegebedürftige Personen möchten am liebsten im eigenen Zuhause in gewohnter Umgebung versorgt werden. Eine 24 Stunden Betreuung und Pflege in den eigenen vier Wänden von PROMEDICA PLUS ist eine ausgezeichnete Alternative, die es den pflegenden Angehörigen ermöglicht, dem eigenen Alltag nachzugehen und ihre Liebsten trotzdem gut versorgt zu wissen.

Wir informieren Sie über die anfallenden Betreuungskosten durch die osteuropäischen Betreuungskräfte und welche finanzielle Unterstützung Sie über die gesetzliche Pflegeversicherung geltend machen können, um die Pflege finanzieren zu können.

Gerne beraten wir Sie zu Ihren Finanzierungsmöglichkeiten in einem unverbindlichen Gespräch.

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Beispiel für Betreuungskosten

Das folgende Berechnungsbeispiel für die Kosten einer 24 Stunden Pflege richtet sich nach einer üblichen Anfrage für eine Rund-um-Betreuung in den eigenen vier Wänden durch eine osteuropäische Betreuungskraft. Die Betreuungs- und Pflegekraft im aufgeführten Beispiel besitzt mittlere Sprachkenntnisse und ist geschult in der Ausführung von grundpflegerischen, fürsorglichen und hauswirtschaftlichen Arbeiten für die zu pflegende Person.

Kosten für eine Alltagsbetreuung pro Tag 91,00 Euro x 30 Tage 2.730,00 Euro
Fahrtkosten für die An- und Abreise sind bereits inklusive 0,00 Euro
Pflegegeld bei Pflegegrad 3** abzüglich -545,00 Euro
Entstehende Kosten für eine Alltagsbetreuung pro Monat 2.185,00 Euro

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die zuständigen Berater (Pflegeversicherung/Steuerberater).

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* Das Berechnungsbeispiel bezieht sich auf die durchschnittlich in Anspruch genommene Leistung. Sie haben das Recht, einen Vertrag binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses, nicht jedoch, bevor wir Sie über das Widerrufsrecht belehrt haben. Die Informationen zum Widerrufsrecht ist in jedem Vertrag enthalten. Beim Vertragsabschluss fällt eine Startgebühr von 500 Euro an. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 2 Monate. Die ordentliche Kündigungsfrist beträgt einen Monat.
** Wenn die gesetzlichen Voraussetzungen des § 37 SGB XI vorliegen.
*/** Wegen der Einzelheiten sprechen Sie bitte mit Ihrer Pflegeversicherung oder lassen Sie sich individuell beraten.
Unsere Aktuelle Preisliste entnehmen Sie bitte dem Flyer, den Sie unter diesem Link herunterladen können. Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Welche Unterstützung erhalte ich von der Pflegeversicherung?

Sie können im Rahmen der gesetzlichen Pflegeversicherung Anträge auf verschiedene finanzielle Unterstützung stellen. Die Höhe der Unterstützung ist vom festgestellten Pflegegrad abhängig.

Pflegegeld

Die Pflege durch Angehörige im eigenen Zuhause wird mit dem Pflegegeld unterstützt. Die Pflegeversicherung zahlt das Geld direkt an die pflegebedürftige Person, die es als Entlohnung an den pflegenden Angehörigen weitergeben darf.

Je nach Pflegegrad gibt es verschieden hohe Beträge von der Pflegekasse:

Pflegegrad 1: 0 Euro

Pflegegrad 2: 316 Euro

Pflegegrad 3: 545 Euro

Pflegegrad 4: 728 Euro

Pflegegrad 5: 901 Euro

Erfahren Sie mehr darüber, wie der Pflegegrad bestimmt wird.

Pflegesachleistungen

Alternativ zum Pflegegeld, können Sie einen Antrag auf Pflegesachleistungen stellen. Diese gibt es ab dem Pflegegrad 2 und kommen für diejenigen infrage, die eine Betreuung durch professionelle Betreuungskräfte in Anspruch nehmen, zum Beispiel einen ambulanten Pflegedienst. Sie unterstützen die pflegebedürftige Person zumeist bei der Mobilität oder in hauswirtschaftlichen Tätigkeiten.

Die Sachleistungen gibt es in folgenden Höhen:

Pflegegrad 2: monatlich 689 Euro
Pflegegrad 3: monatlich 1.298 Euro
Pflegegrad 4: monatlich 1.612 Euro
Pflegegrad 5: monatlich 1.995 Euro

Die Pflegesachleistungen werden direkt mit dem zuständigen Pflegedienst abgerechnet. Je nachdem, welchen Bedarf der Pflegebedürftige hat, können Sie die Pflegekosten mit den Pflegesachleistungen auch kombinieren.

Kombination aus Pflegegeld und Pflegesachleistungen

Wenn Sie sich als pflegende Person die Betreuung mit einem ambulanten Pflegedienst teilen, können Sie beide Leistungen anteilig miteinander kombinieren. Haben Sie beispielsweise keine Möglichkeit, Ihren pflegebedürftigen Angehörigen regelmäßig zu transportieren, können Sie dafür den Pflegedienst beauftragen.

Beispiel: Sie müssen 3 Mal die Woche zur Physiotherapie. Dafür beantragen Sie 20 % der Pflegesachleistungen und, im Verhältnis dazu, 80 % Pflegegeld. Die Höhe der Zuschüsse wird im entsprechenden Pflegegrad berechnet.

Entlastungsleistungen

Unabhängig vom Pflegegrad, steht allen Pflegebedürftigen in häuslicher Pflege Entlastungsleistungen in Höhe von 125 Euro monatlich zu. Diese Unterstützung kann verwendet werden für:

  • Hilfestellung im Alltag durch pflegende Person (Angehörige oder professionelle Pflegekraft)
  • Haushaltshilfe
  • Hilfe bei der Körperpflege

Diese Leistung wird rückwirkend erstattet und nicht im Voraus bezahlt. Reichen Sie dazu Belege zur Kostenerstattung bei Ihrer Pflegekasse ein. Sollten Sie nicht den kompletten Monatsbetrag ausschöpfen, summiert sich der Betrag auf und kann innerhalb eines Kalenderjahres noch genutzt werden.

Pflegegrad 1 − welche Leistungen stehen einem zu?

Im Pflegegrad 1 gilt der Pflegebedürftige als nur gering eingeschränkt. Das heißt, die Selbstständigkeit des Menschen ist noch weitestgehend vorhanden und er bedarf kleiner Hilfen im Alltag. Das Ziel ist somit, diese Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten.

Die Pflegebedürftigen erhalten folgende Leistungen:

  • Entlastungsleistungen in Höhe von 125 Euro
  • Pflegehilfsmittel-Zuschlag bis 40 Euro im Monat
  • Pflegeberatung durch einen Pflegedienst zwei Mal in Jahr
  • In stationärer Pflege zusätzliche Betreuung durch Aktivitäten, die die Mobilität fördern
  • Kostenloser Besuch von Pflegekursen für pflegende Angehörige
  • Zuschuss für Umbau zum barrierefreien Wohnen, einmalig in Höhe von 4.000 Euro

Pflegehilfsmittel

Um Pflegehilfsmittel zu erhalten, müssen Sie mindestens Pflegegrad 1 haben. Diese Hilfsmittel sind dazu bestimmt, die häusliche Pflege des Angehörigen zu erleichtern, seine Beschwerden zu lindern und grundsätzlich im Alltag zu entlasten. Um die Kosten für Pflegehilfsmittel in Höhe von maximal 40 Euro im Monat erstattet zu bekommen, müssen Sie einen Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrer Pflegekasse stellen. Dazu ist keine ärztliche Bescheinigung notwendig.

Pflegehilfsmittel sind zum Verbrauch bestimmte Mittel, wie Handschuhe, Betteinlagen, Mundschutz, Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial oder Hygiene-Einlagen bei Inkontinenz, sowie technische Hilfsmittel wie Wannenlifte, Pflegebetten, Stützkissen, Hausnotrufsysteme und Aufstehhilfen.

Voraussichtlich noch bis zum 30. September 2020 werden aufgrund von COVID-19 Pflegehilfsmittel mit einem Betrag von 60 Euro monatlich übernommen.

Tages- oder Nachtpflege

Bei der Tages- oder Nachtpflege werden Pflegebedürftige tagsüber oder nachts in einer teilstationären Einrichtung untergebracht. Das dient der Entlastung von beispielsweise berufstätigen pflegenden Angehörigen sowie bei Krankheit oder Urlaub. Die Pflegebedürftigen werden von der gewählten Einrichtung mit einem Fahrdienst abgeholt und wieder nach Hause gebracht.

Im Pflegegrad 1 kann der Entlastungsbetrag von 125 Euro für die Betreuung genutzt werden. Für alle weiteren Pflegegrade gelten gemäß § 41 SGB XI folgende Leistungen:

  • Pflegegrad 2: 689 Euro
  • Pflegegrad 3: 1.298 Euro
  • Pflegegrad 4: 1.612 Euro
  • Pflegegrad 5: 1.995 Euro

Die Tages- und Nachtpflege kann über einen kontinuierlichen Zeitraum oder auch nur über vereinzelte Tage genutzt werden. Für aufkommende Kosten, die von den jeweiligen Leistungen nicht abgedeckt werden, kann ebenfalls der Entlastungsbetrag genutzt werden.

Verhinderungspflege

Sollte die pflegende Person einmal verhindert sein − sei es durch Krankheit oder Urlaub − besteht Anspruch auf die Verhinderungspflege. Diese kann geltend gemacht werden, wenn die pflegebedürftige Person einige Zeit von einer anderen Person gepflegt werden muss oder stationär in einem Pflegeheim untergebracht wird. Die Ersatz-Pflegeperson darf eine professionelle Betreuungskraft sein oder ein weit entfernter Angehöriger. Voraussetzung ist auch, dass der Pflegebedürftige seit mindestens sechs Monaten zu Hause gepflegt wird.

Diese Leistung darf im Jahr für eine maximale Dauer von 42 Kalendertagen beansprucht werden und steht Pflegebedürftigen ab dem 2. Pflegegrad zu. Die finanzielle Unterstützung beträgt 1612 Euro und kann beliebig über die sechs Wochen Verhinderungszeit verteilt werden. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, den Betrag von 1612 Euro durch 50 % des nicht genutzten Kurzzeitpflege-Budgets aufzustocken. Hier handelt es sich um einen Betrag von 806 Euro, wodurch ein Gesamtbetrag von bis zu 2.418 Euro zur Verfügung steht.

Im Zeitraum der Verhinderungspflege wird das Pflegegeld um 50 % gekürzt. Allerdings können Sie die Verhinderungspflege auch stündlich geltend machen, beispielsweise bei einer täglichen stündlichen Betreuung von dementen Angehörigen, die nicht unbeaufsichtigt gelassen werden dürfen. Hierbei haben Sie auch weiterhin Anspruch auf das Pflegegeld in voller Höhe.

Kurzzeitpflege

Der Anspruch auf eine Kurzzeitpflege besteht, wenn der Pflegebedürftige für eine gewisse Zeit (maximal 56 Tage im Jahr) außerhalb der eigenen vier Wände betreut werden muss. Das gilt beispielsweise für Patienten nach einer Operation oder bei Umbaumaßnahmen der eigenen Wohnung zum barrierefreien Wohnen.

Ab Pflegegrad 2 stehen der pflegebedürftigen Person 1.612 Euro pro Kalenderjahr zur Verfügung. Im Zeitraum der Kurzzeitpflege wird das Pflegegeld zu 50 % weitergezahlt. Der Betrag der Kurzzeitpflege kann nicht aufsummiert werden und sollte innerhalb eines Kalenderjahres verbraucht werden.

Es besteht die Möglichkeit, nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege anzurechnen und umgekehrt, um den Gesamtbetrag auf 3.224 Euro aufzustocken.

Überleitungspflege

Diese Art der Pflege kann in Anspruch genommen werden, wenn kein Pflegegrad vorliegt, ein Patient aber nach einem Krankenhausaufenthalt entlassen wird und sich aufgrund einer Verletzung oder Operation nicht selbst versorgen kann und keine Angehörigen hat, die die Pflege übernehmen können.

Auch ohne Pflegegrad kann hier gemäß §37 Abs. 1a und 39c SGB V eine Pflegeleistung für bis zu vier Wochen beansprucht werden.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf eine Haushaltshilfe geltend zu machen sowie auf die Kurzzeitpflege, die mit einer finanziellen Leistung von bis zu 1.612 Euro und maximal acht Wochen im Kalenderjahr unterstützt wird.

Ambulant betreute Wohngruppen

Hierbei handelt es sich um Wohngemeinschaften von pflegebedürftigen Personen, die aus mindestens zwei und maximal elf Personen bestehen. Oftmals handelt es sich dabei um Senioren, die teilweise in ihrem Alltag eingeschränkt sind und von einer Präsenzkraft unterstützt werden.

Jeder Bewohner stellt dabei selbst einen eigenen Antrag auf Unterstützung, die sich monatlich auf 214 Euro beläuft. Darüber hinaus greift die Leistung zur Betreuung durch eine ambulante Pflegekraft im jeweiligen Pflegegrad. Sind Umbaumaßnahmen nötig, werden diese pro Person mit bis zu 4.000 Euro bezuschusst, allerdings mit höchstens 16.000 Euro pro Wohngemeinschaft. Die Gründung einer neuen Wohngemeinschaft wird von der Pflegekasse mit bis zu 2.500 Euro pro Person gefördert und höchstens mit 10.000 Euro pro Wohngemeinschaft.

Umbaumaßnahmen

Barrierefreies Wohnen ist oft ein Problem, wenn die Pflegebedürftigkeit plötzlich auftritt, beispielsweise durch einen Unfall oder einen Schlaganfall. Der Umbau der eigenen Wohnung zur Barrierefreiheit ist dann ein kostspieliges Unterfangen, das von den Pflegekassen bereits ab Pflegegrad 1 unterstützt wird.

Zu den wohnumfeldverbessernden Maßnahmen gehören nach §40 Abs. 4 SGB XI unter anderem:

  • Anbau von Rampen
  • Erweiterung von Durchgängen
  • Installation von Lichtklingeln und Hausnotrufsystemen
  • Umbaumaßnahmen im Badezimmer (Dusche, WC, Waschbecken)
  • Umbaumaßnahmen in der Küche (tiefer hängende Schränke, unterfahrbare Tische, Bewegungsfreiraum)
  • Umbaumaßnahmen im Schlaf- und Wohnraum (passende Möbel, Aufstehhilfen, niedrigere Griffe an Türen und Fenstern)
  • Anbringung von Geländern und Halterungen

Pflegekassen bezuschussen die Maßnahmen mit bis zu 4.000 pro Person. In Wohngemeinschaften beläuft sich der maximale Betrag auf 16.000 Euro.

Hilfe zur Pflege

Alle verbliebenen Kosten, die von der Pflegeversicherung nicht abgedeckt werden, müssen die Betroffenen selbst aufbringen. Sind die Rente oder das Einkommen dafür zu niedrig, werden die Angehörigen erster Linie, das heißt die Kinder, für die Pflegekosten belangt. Der Sozialstaat kommt zunächst für die Kosten auf und holt sie sich nach einiger Zeit bei den Angehörigen zurück.

Allerdings ist seit dem 01.01.2020 gesetzlich festgelegt, dass Kinder nur dann für den Unterhalt ihrer Eltern aufkommen müssen, wenn ihr Bruttojahreseinkommen 100.000 Euro oder mehr beträgt.

Nur die Kinder können für den Unterhalt belangt werden, nicht die Enkelkinder, Neffen oder Nichten, Geschwister, Onkel oder Tanten.

Auch die Ehepartner der Kinder dürfen bei der 100.000 Euro Einkommensmarke nicht berücksichtigt werden, da kein Verwandtschaftsgrad zu den Schwiegereltern besteht.

 

Zusätzlich können die Kinder folgende Posten von ihrem Einkommen abziehen und damit das anzurechnende Einkommen vermindern:

  • Krankheitsbedingte Ausgaben und Krankenvorsorge
  • Arbeitsbedingte Aufwendungen wie Fahrtkosten, Materialien
  • Kreditrückzahlungen sowie Tilgungszahlungen bei Baufinanzierung von Eigentum
  • Unterhaltszahlungen an Ehepartner und/oder Kinder
  • Private Altersvorsorgekosten, bis zu fünf Prozent des Bruttoeinkommens
  • Aufwendungen für regelmäßige Besuche der pflegebedürftigen Eltern

 

Vom bereinigten Nettoeinkommen kann noch der Selbstbehalt abgezogen werden. Dem unterhaltspflichtigen Kind steht ein Selbstbehalt von 2.700 Euro zu, davon 700 Euro für die Warmmiete. Durch einen Ehepartner beziehungsweise einer Ehepartnerin kommen 1.600 Euro hinzu. Der Selbstbehalt der Familie beläuft sich somit auf 3.600 Euro.

 

Ein Beispiel:

Das bereinigte Nettoeinkommen eines unterhaltspflichtigen Kindes beträgt 4.600 Euro
Abzüglich Selbstbehalt – 2000 Euro
__________
2.600 Euro
50 % für Elternpflege ÷ 2
__________
1.300 Euro

 

Das Elternpflegegeld beläuft sich somit auf 1.300 Euro.

 

Hat der Pflegebedürftige keine Kinder und kann die Kosten für die Pflege nicht selbst aufbringen, greift die Hilfe zur Pflege. Das heißt, ein Sozialhilfeträger übernimmt die Kosten nach SGB XII. Die Voraussetzungen dafür sind:

  • Pflegebedürftigkeit, bei der der Pflegegrad gemäß § 61a SGB XII festgelegt wurde
  • Keine weitere Versicherung vorhanden, die die Kosten abdecken würde (Pflegezusatzversicherung)
  • Kein Vermögen in Form von Wohneigentum, Bausparverträgen oder Sparbüchern
  • Kinder verfügen nicht über genug Einkommen, um die Elternpflege zu finanzieren

Die Promedica Alltagsbetreuung

NEU: Die Promedica Alltagsbetreuung .- das individuelle Entlastungssystem.
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Alles über weitere Unterstützungs- und Finanzierungsmaßnahmen in der Pflege erfahren Sie in unserem Pflegeratgeber.