Bluthochdruck im Alter

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Bluthochdruck im Alter

Bluthochdruck am Oberarm messenZu einem der häufigsten Gesundheitsprobleme in der Seniorenbetreuung zählt der Bluthochdruck. Als normaler Blutdruck gilt <120 systolisch und <90 diastolisch. Oft steigen diese Werte, ohne das Leben zu gefährden. Es wird angenommen, dass der Grenzwert der Messung, ab dem über Bluthochdruck gesprochen wird, 140-160 systolisch und 90-95 diastolisch ist. Symp­tome des Bluthochdrucks können wie folgt auftreten:

  • Kopfschmerzen – sie werden meist am Hinterkopf, oben auf dem Kopf oder – laut anderen Angaben – im ganzen Kopf empfunden.
  • Ohrensausen – es betrifft meist beide Ohren. Manchmal sprechen die Personen mit Bluthochdruck über Sausen im Kopf. Bei manchen tritt es schon am Morgen und bei manchen erst am Nachmittag auf.
  • Eindruck von Sonnenfleckchen und – Fünkchen oder Geflimmer vor den Augen. Die betroffenen Personen meinen, dass diese Erscheinung stärker werde, je näher der Abend rücke.
  • Herzklopfen – es tritt meist zu verschiedenen Tageszeiten, manchmal in der Nacht, auf. Es dauert kurz an- von einigen bis zu einigen Dutzend Minuten.
  • Schwindelgefühl – es tritt morgens nach dem Aufstehen oder im Laufe des Tages bei körperlicher Anstrengung auf.
  • Schlafprobleme – sie können das Einschlafen selbst oder das häufige Aufwachen in der Nacht betreffen. Manchmal treten beide Symptome auf.
  • wiederholtes Nasenbluten – es ist eine unangenehme Erscheinung, die jedoch nur selten vorkommt.

 

Hinweis: Die Symptome treten nicht bei allen Personen gleichermaßen auf. Einige Anzeichen sind bei einigen Senioren stärker ausgeprägt als bei anderen. Wiederum treten mache Symptome gar nicht auf.

 

Maßnahmen & Vorbeugung bei Bluthochdruck

Die Symptome sind bei den Personen jedoch nicht immer gleich. Dies ergibt sich daraus, dass die Bluthochdruckerscheinun­gen sehr unterschiedlich sind und sogar 50% der Personen mit Bluthochdruck gar keine Symptome haben. Deshalb empfehlen Kardiologen, jeder Erwachsene solle seinen Blu­thochdruck einmal im Jahr untersuchen lassen. Bei pflegebedürftigen Personen empfiehlt sich eine 24 Stunden Pflege, so können Symptome (falls vorhanden) bereits früh erkannt werden. Die pharmakologische Behandlung der Pflegebedürftigen kann zusätzlich zur Blutdrucksenkung unterstützt werden, indem man ihnen einen ausgewogenen und gesunden Lebensstil sichert.

Vor allem sollte für Folgen­des gesorgt sein:

  • regelmäßige körperliche Betätigung der Senioren – die regelmäßige Anstrengung erhöht die Herzfunktion und wirkt sich positiv auf das ganze Kreislaufsystem aus. Der Spaziergang mit den Pflegebedürftigen verbessert ihre Form. Deshalb lohnt es sich, sie anzuspornen aus dem Haus zu gehen, soweit keine Gegenindikationen vorliegen.
  • Beschränkung des Salzgehalts in der Nahrung – sehr oft reicht es, die aktuellen Essgewohnheiten gegen eine Ernährung mit wenig Salz zu tauschen, um den Blutdruck zu senken.
  • gesunde fettarme Diät Eine gesunde fettarme Diät kann helfen den Blutdruck zu senken– sie hilft das Gewicht der Senioren aufrechtzuerhalten. Das richtige Gewicht hat eine große Bedeutung dabei, den Blutdruck in der Norm zu hal­ten und den Cholesterinspiegel zu senken. Die Mahlzeiten sollten alle notwendigen Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente enthalten. Sorgen Sie dafür, dass die Pflegebedürftigen regelmäßig Fisch verzehren. Dort sind die wertvollen Omega-3-Säuren enthalten. Zudem wird Vollkornbrot empfohlen, da es die Quelle von Ballaststof­fen ist, die das schlechte Cholesterin senken. Pflegebedürftige mit Bluthochdruck soll­ten auch Säfte aus Apfelbeeren (Aronia), Johannisbeeren und Grapefruit trinken – dies muss jedoch zuvor mit dem Arzt besprochen werden, weil manche Medi­kamente mit den Saftbestandteilen in Wechselwirkung treten und den Blutdruck plötzlich senken könnten.
  • entsprechend viel Erholung – durch die Entspannung wird das Stress-Niveau gesenkt. Stress hat Einfluss auf einen gefährlichen, plötzlichen Blutdruckanstieg.
  • Vermeiden von Stress und psychische Unterstützung – Senioren empfinden nicht selten tiefe Bedrücktheit wegen des Abbaus ihrer körperlichen, intellektuellen und sozialen Leistungsfähigkeit. Sie sollten den Pflegebedürftigen bei seinen Interes­sen und Beschäftigungen unterstützen sowie sich um sein gutes Wohlbefinden küm­mern.

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