Physiologie des Alterns

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Die Physiologie des Alterns

Altersvergleich zwischen Mutter und Tochter

Der Alterungsprozess ist unumkehrbar und tritt bei allen ein. Jedoch nicht alle emp­finden ebenso Beschwerden, die mit ihm verbunden sind. Was zeugt dann also davon, dass dieser Prozess voranschreitet? Sicherlich sind das nicht die erste Falte, graues Haar oder Übergewicht. Natürlich zeugen die Veränderungen an unserem Aussehen von dem Voranschreiten des Alterungsprozesses. Sie spiegeln jedoch nicht biologische Prozesse wider, die in unserem Körper passieren.

 

  • Die Falten und die überschüssige Haut an manchen Körperstellen werden durch deren Erschlaffung und den Verlust der Schutzfunktionen verursacht.
  • Die Gewichtszunahme und die Probleme mit dem Abnehmen ergeben sich aus der Verringerung des Stoffwechsels und insbesondere aus der Minderung der Leis­tungsfähigkeit der Darmtätigkeit, des Säuregehalts der Magensäure sowie aus der Beeinträchtigung der Leberfunktion und der Minderung der Aktivität der Verdau­ungsenzyme (durch die Minderung der Abgabe von Östrogen bei Frauen kommt es zu einer sehr gefährlichen abdominalen Fettleibigkeit).
  • Blassere Haut, Ringe um die Augen und manchmal angeschwollene Augenlider sind ein Symptom für eine geminderte Aufnahme von Nahrungsstoffen aus den Därmen. Dadurch kommt es zu Vitamin- und Mineralmangel im Körper.
  • Kleinere Größe, geringeres Gewicht und Probleme mit den Zähnen sind die Folgen der Abnahme der Muskel- und Knochenmasse. Diese führt zu einer Verlangsamung der Bewegungen, der Neigung zu Brüchen von Gliedmaßen, wie auch zum Zahn­verlust.
  • Die benötigte Brille und das lautere Sprechen sind ein Anzeichen für ein verschlech­tertes Seh- und Hörvermögen.
  • Probleme mit dem Reflex und ein ruhigeres Temperament werden durch den Rück­gang der durchschnittlichen Leitungsgeschwindigkeit in den Nervenzellen verur­sacht. Manchmal erweckt das den Eindruck, dass wir den Sinn für Humor verlieren und nicht besonders intelligent sind. Es handelt sich hier jedoch nur um die verlän­gerte Reaktionszeit auf Außenreize.
  • Die geringere Neigung zur Schweißbildung und eine „Pergamenthaut“ sind die Folgen des Rückgangs des Wassergehalts in den Zellen (wenn Senioren zu wenig Flüssigkeiten zu sich nehmen, so hat das Einfluss auf eine Reihe von Störungen beim Funktionieren des Körpers und kann ernsthafte Folgen für die Tätigkeit des Gehirns und des gesamten Nervensystems haben).
  • Fehlende Form, Atemnot und Gähnen sind typische Anzeichen für einen Sauerstoff­mangel aufgrund eines geringeren Lungenvolumens.
  • Die Erhöhung des Blutdrucks und Entzündungen der Harnwege können von einer verringerten Blutzirkulation durch die inneren Organe, insbesondere durch die Nie­ren, zeugen.
  • Stimmungsschwankungen und die Neigung zu Rührung sind durch hormonelle Ver­änderungen verursacht.

 

Geschwindigkeit des Alterungsprozesses

Obwohl die Prozesse des Alterns üblicherweise langsam Physiologie des Alternsvoranschreiten, nimmt man diese nach einer gewissen Zeit mit doppelter Kraft wahr. Der Körper, der sich weniger weh­ren kann, ist anfälliger für Krankheiten. Typische Erkranken bei Senioren sind: Hochdruck und koronare Herzkrankheit, Zuckerkrankheit, Tumore, Alzheimer, neurologische Erkrankungen, Rheuma und Osteoporose.

Das Altern hat einen entschei­denden Einfluss auf den physischen und psychischen Zustand des Menschen. Oft ist es für die Senioren schwierig, sich mit Änderungen abzufinden, die bei ihnen selbst und in der Umgebung eintreten. Insbesondere, wenn in ihrem Leben radikale und plötzliche Veränderungen eintreten, z.B.:

  • Pensionierung,
  • Verlust des Ehegatten,
  • Information über die eigene Krankheit oder die eines Angehörigen.

 

Die Senioren sind dabei anfällig für Depressionen. Diese führt zum Verlust der Lebenslust und in der Folge zum schnelleren Altern. Deshalb sollten auch diejenigen betreut werden, die sich scheinbar in einer guten psychischen Form befinden und die gesund zu sein scheinen.

Um die Pflegebedürftigen in ihrem Alltag zu unterstützen bietet sich eine 24 Stunden Pflege zu Hause an. Durch die Seniorenbetreuung können Symptome früh erkannt werden und den Ursachen entgegengewirkt werden.

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