Hautpflege bei Inkontinenz

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Hautpflege bei Inkontinenz

Die Hautpflege bei einer Person, die unter Inkontinenz leidet, bedarf einer entspre­chenden Hygiene. Diese ermöglicht, unerwünschte Hautprobleme zu vermeiden. Sie gewährleistet ein besseres Wohlbefinden und größeren Komfort des Pflegebedürftigen. Zudem lassen sich dadurch Harnwegsinfektionen vermeiden.

Sie sollten bedenken, dass alle Pflegebehandlungen mit besonderer Aufmerksamkeit ausgeführt werden sollten, um die Haut nicht zu reizen.

  • Die Haut des Pflegebedürftigen, die über eine längere Zeit in einer zu feuchten Windel ist, ist Reizungen, Reibungen und Dekubitus ausgesetzt.
  • Die Windel ist dann zu wechseln, wenn sie so verunreinigt ist, dass es nicht mög­lich ist, sie weiter zu nutzen.
  • Die Windel sollte jeweils nach der Stuhlentleerung gewechselt werden. Dies lässt die Entstehung von unnötigen Hautreizungen bei Personen vermeiden, die Windel­hosen tragen.
  • Die Toilette sollte mindestens zwei Mal täglich ausgeführt werden.
  • Die Haut sollte jeweils beim Windelwechsel geschützt werden. Stellen, die Reizun­gen ausgesetzt sind, sollten gründlich gewaschen, getrocknet und gepflegt wer­den. Es sollten vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden.
  • Bei den Berührungen sollten möglichst sanfte Badeschwämme und Handtücher verwendet werden.
  • Bei bettlägerigen Personen oder Personen im Rollstuhl, ist die Änderung der Posi­tion mindestens alle 3-4 Stunden sehr wichtig. Es werden auch Behandlungen emp­fohlen, die den Kreislauf im Gewebe anregen, u.a. Einreibung und Abklopfen.

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