Krebsarten und deren Symptome

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Krebsarten und deren Symptome

Viele Krebserkrankungen treten bei Senioren nicht auf. Es gibt jedoch eine ganze Gruppe von Krebskrankheiten, die am häufigsten nach dem 60. Lebensjahr auftreten. Im Folgenden werden die häufigsten Krebsarten und deren Anzeichen genannt, damit Sie die Krankheit bereits früh erkennen können.

  • Der Prostatakrebs tritt bei Männern meist nach dem 65. Lebensjahr auf. Die ersten Anzeichen sind Probleme bei der Miktion (Harnentleerung). Auch wenn dieses Problem vorbei ist, sollte das dem behandelnden Arzt gemeldet werden.
  • Der Brustkrebs tritt meist bei Frauen zwischen dem 50. und 75. Lebensjahr auf. Wenn eine Pflegebedürftige gewaschen wird, sollten darauf geachtet werden, ob Sie ein schmerzfreies Knötchen oder eine Verdickung, insbesondere im oberen Brustteil seitlich der Achsenhöhle, ertastet werden kann.
  • Der Hautkrebs tritt im späteren Alter viel häufiger auf als im jungen Alter. Oft ist er die Folge der intensiven Einwirkung der Sonne auf der Haut im früheren Alter. Es sollte auf sämtliche Hautläsionen geachtet werden, auch wenn dies nur ein kleines Hautab­blättern an der Nase oder an einer anderen Stelle ist, die in der Vergangenheit mehr Sonnenstrahlung ausgesetzt waren. Wenn Läsionen bemerkt werden, sollte ein Arzt verständigt werden.
  • Der Dickdarmkrebs tritt nach dem 50. Lebensjahr auf. Er betrifft häufiger Män­ner als Frauen. Beunruhigende Anzeichen sind Bauchschmerzen, latente und offen Blutungen, Verstopfungen.
  • Lungenkrebs bei Rauchern und Passivrauchern tritt meist nach dem 50. Lebens­jahr auf. Ein beunruhigendes Anzeichen ist Husten. Wenn es sich um einen Bluthusten handelt, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

 

Tipps für die Pflege von Krebskranken

Die Seniorenbetreuung von Krebspatienten ist für alle Beteiligten nicht einfach. Denn die Krankheit belastet nicht nur die Senioren selbst, sondern ist auch eine zusätzliche Belastung für Angehörige und Familienmitglieder. Bei der Pflege geht es nicht nur darum, dass Beschwerden beseitigt oder erheblich gemindert werden. Auch die Seelsorge des Pflegebedürftigen und seiner Angehörigen ist von großer Bedeutung.

 

Einige Tipps bei der Betreuung:pflege-von-krebskranken

  • Stellen Sie die Anweisungen des Arztes nie in Frage.
  • Informieren Sie immer den Arzt über Zustandsänderung des Pflegebedürf­tigen, insbesondere, wenn dies eine Abschwächung der Reaktion auf die Schmerz­mittel betrifft.
  • Isolieren Sie die Senioren nie von sozialen Kontakten.

 

 

Auch wenn ein Pflegebedürftiger unheilbar krank ist und die Ärzte ihm keine Chance auf ein langes Leben zurechnen, sollte versucht werden, sein Alltag und seine Akti­vität nicht zu verändern. Der gewohnte Tagesablauf und der normale Wochenzyklus sind für Pflegebedürftige von großer Bedeutung. Das Zeigen von übermäßigen Mitleid und Angst sollte in jedem Fall vermieden werden.

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