Musiktherapie für Senioren

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Musiktherapie für Senioren

Die Musiktherapie ist sehr alt. Die Musiktherapie wurde vielen wissenschaftli­chen Forschungen unterzogen und bekam den Status als ein Gebiet der Medizin zuer­kannt.

Erfolge der Musiktherapie:

  • lindert Schmerzen bei angemessen ausgewählter Musik,
  • hat Wirkung bei psychosomatischen Krankheiten, wie auch bei der Rehabilitation des Bewegungsapparates,
  • beruhigt und entspannt den Körper,
  • ist Unterhaltung,
  • erzeugt über die Musik das Gleichgewicht zwischen der Sphäre der emotionalen Erlebnisse und den physiologischen Prozessen,
  • aktiviert Emotionen,
  • verbessert die Stimmung des Pflegebedürftigen,
  • liefert dem Senior positive Erlebnisse.

 

Die Musiktherapie erweist sich oft effektiv, wenn andere Behandlungsformen versagen. Dies gilt insbesondere für Demenz.

Durch die Musiktherapie können viele Ursachen behoben werden:

  • verbessert sich der Schlaf. Ziemlich oft haben Senioren mit einer Demenz ein Pro­blem mit dem Einschlafen. Eine angemessene Musik – monoton und ruhig, z.B. F. Chopin „Schlaflied Des-dur“, dämpft den Körper und beschleunigt das Einschlafen.
  • mindert die emotionale Spannung der Senioren. Unabhängig vom Alter empfindet jeder Mensch manchmal das Bedürfnis, seine Emotionen durch Schreien oder lautes Sprechen abzubauen. Sie können manche Musikwerke nutzen, damit der Pflege­bedürftige seine Emotionen beim lauten Summen einer Melodie abbauen kann. Es gibt viele klassische Lieder sowie Volkslieder, die sich für diese Übung eignen. Ein Bespiel dafür ist Ravels „Bolero“. In dem Lied wiederholt sich die Melodie. Sie ist einfach zu verstehen. Zugleich wird sie immer lauter und regt die Senioren zum lauteren Summen an. Der Mechanismus der Befreiung von Span­nungen ist somit eine physiologische Wirkung des Körpers. Das Füllen der Lungen mit viel Luft, um diese durch heftiges Ausstoßen mit dem Zwerchfell zu befreien. Dadurch werden die Muskeln gespannt und aufgelockert.
  • werden die Wahrnehmungen beim Baden verbessert. Viele Senioren, insbesondere diejenigen mit Demenz, empfinden Widerwillen gegen ein Bad. Sie haben Angst vor der Kälte beim Verlassen der Wanne und vor dem Gefühl, sich beim Eintau­chen in das Wasser zu verbrennen. Da die Haut im Alter langsam Ihre Schutzfunktionen verliert, ist diese unter anderem für die erhöhte Empfindlichkeit gegen Reize: kalt-heiß verantwortlich. Diese Unruhe können Sie mit Musik lindern. Sie sollte mit dem Sommer, den Sommerferien und der Erholung assoziiert werden. Sorgen Sie dafür, dass es im Badezimmer warm ist. Das Wasser in der Badewanne sollte nicht allzu heiß sein. Sie können wärmeres Wasser beim Baden dazu gießen. Der Pflegebedürftige wird sich dadurch besser fühlen. Trock­nen Sie seinen Körper schnell ab, wenn er aus der Wanne kommt.
  • wird die Depression und Angst deutlich abgebaut.

 

Weitere Funktionen der Musiktherapie:

  • von Schmerzen und Ängsten ablenken, wenn die Aufmerksamkeit des Seniors auf tröstende Musik gelenkt wird,
  • einen musischen Reiz zum rhythmischen Atmen liefern,
  • durch den Rhythmus anspornen, flüssige Bewegungen und Summen, was das Atmen verbessert,
  • bewirken, dass der Senior beginnt, sich angenehme Dinge vorzustellen und an schöne Augenblicke zu erinnern,
  • Bedingungen für eine tiefe Entspannung schaffen,
  • die Stimmung verändern,
  • Aufmerksamkeit auf positive Gedanken und Gefühle konzentrieren und das Leben genießen.

 

Auswahl der Musik

Musiktherapie kann Schmerzen lindernDer Einsatz von Musik gegen Schmerzen und Angst wurde mehrfach untersucht. Dabei konnten jedoch die Gründe, warum dieselben Lieder auf die einen stimulie­rend und auf die anderen gar nicht wirken, nicht herausgefunden werden. Und manchmal ist die Reaktion anders als erwartet. Besonders für Senioren eignet sich sanfte und langsame Musik. Als beruhigende Musik“ gelten Musikstücke mit ruhiger Melodie, langsamem Tempo, Melodiephrasen, die sich wiederholen, und sanfter Dynamik.

Wählen Sie am besten klassische Musik aus. Sie wirkt besonders gut auf Pflegebedür­ftige mit koronarer Herzkrankheit.

Meiden Sie Musik „New Age“, die als entspannend angepriesen wird. Sie baut Stress nicht ab und wirkt anregend. Dagegen kann durch langsame und sanfte Rockmusik der Puls bei den Zuhörern sinken. Es kann aber auch Musik Genres geben, die bei den Senioren gut ankommen oder einen positiven Effekt haben, die nicht empfohlen wurden.

Am besten erreichen Sie Entspannung bei den Senioren, wenn sie bekannte und beliebte Musik hören. Es gibt kein einziges Lied oder keine einzige Musikrichtung, die eine universelle Anwendung hätten. Deshalb sollten Sie bei der Auswahl der Lieder den Musikgeschmack der Senioren berücksichtigen und beobachten, wie sich das Lied, das er gerade hört, auf ihn auswirkt.

Einen guten Start bietet die klassische Musik, z.B. W. A. Mozart „Eine Kleine Nacht­musik”, L. van Beethoven „I Symphonie”, P. Tschaikowski „Geigenkonzert D-Dur”. Passen Sie die Musik immer mehr an die Wünsche und Reaktionen der Pflegebedürftigen an.

Gemeinsames Erleben von positiven Emotionen eröffnet die Chance, Schüchternheit zu überwinden und Spannungen abzubauen.

 

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